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Selbstmotivation – bezwinge die Trägheit

3 min read 2 Comments

Selbstmotivation – bezwinge die Trägheit

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Mit Selbstmotivation die Trägheit besiegen

Herbst Winter Depression, Frühjahrsmüdigkeit oder die Schlappe in der Sommerhitze – das Jahr bietet viele Möglichkeiten sich in einem Motivationstief wiederzufinden. Hat Dich erst die Trägheit erfasst, wird es schwer, der Negativspirale zu entkommen. Darum sollte Selbstmotivation geübt sein, um Deinen Antrieb wieder in Gang zu setzen.

Warum sind wir Menschen träge?

Eine Theorie besagt: Sind Deine Grundbedürfnisse erst befriedigt und somit Dein Überleben gesichert, musst Du nicht zwingend mehr leisten. Hat der Löwe keinen Hunger, geht er auch nicht auf die Jagd. In Deiner Komfortzone sind keine weiteren Anstrengungen nötig, Dir geht es ja gut! Oder etwa nicht?

Dieses Rückzugsähnliche Verhalten kennt auch andere Auslöser (bestimmt sind Dir manche bekannt):

  • Trennung – von einem von Dir geliebten/wichtigen Menschen. Viele Menschen neigen dazu, sich bis zu einem gewissen Grad zu isolieren.
  • Monotonie im Job – Wenn “dead-end” oder “boreout” winken, landest Du in einer unzufrieden stellenden Komfortzone.
  • Zu wenig Bewegung – Faulheit setzt sich tief in den Muskeln fest. Desto weniger Sport Du betreibst, desto schwieriger wird der Anfang. Dir wird die Energie fehlen.
  • Überarbeitung – Solltest Du überfordert sein, flüchtest Du Dich in einfache Aufgaben. Aber das Damoklesschwert überschattet Dich.
  • Keine Ziele oder Vision im Leben – Dir fehlt schlichtweg der Sinn, irgendetwas zu unternehmen. Es fehlen Herausforderungen für welche Du Dich wappnen müsstest. Pflegst Du keine Ambitionen, scheint Selbstmotivation doch irgendwie obsolet.

Tatsächlich kann übertriebe Trägheit dazu führen, dass Du irgendwann von der Couch nicht mehr wegkommst, auf nichts Lust hast und eigentlich keine anderen Menschen mehr treffen willst. Die Null Bock Mentalität stellt sich ein.

Veränderung sind schmerzhaft, der Mensch tendiert zur Passivität. Wieso nun etwas verändern, wenn doch scheinbar alles funktioniert?

Weil Du eine Negative Spirale in Gang setzt. Kurzfristig werden die Auswirkungen kaum bemerkbar sein. Langzeitfolgen sind für viele Menschen schwer zu begreifen aber zeigen sich umso verheerender, wenn sie eintreten.

Konsequenzen der Faulheit
  • Du ziehst Dich nach einer Trennung zurück » Freundschaften müssen gepflegt werden, sonst zerrt Euch die Isolation auseinander.
  • Du meidest unangenehme aber wichtige Aufgaben » Irgendwann platzt die Bombe. Du könntest Deinen Job verlieren.
  • Du meidest trotz ärztlicher Verschreibung den Sport » Dein körperlicher (und auch seelischer) Zustand wird sich weiter verschlechtern.
  • Dein Business läuft und Du hörst auf Zeit/Geld zu investieren » irgendwann wird sich Dein Einkommen mindern und Du verpasst Zukunftschancen.

Selbsterkenntnis vor Selbstmotivation

Wenn jemand Dir sagt, mach was Du willst, lautet die Antwort: Nichts. Im Nichtstun zu versumpfen, ist doch so angenehm… Dennoch fühlst Du Dich Lustlos. Alles wirkt so anstrengend. Und irgendwie langweilt Dich die Langeweile. Dann wäre der perfekte Zeitpunkt, zu erkennen, dass Du Dich in einem Motivationstief befindest.

Stell Dir die Frage: Was macht mich glücklich? Und wie gelange ich zu diesem Zustand?

Dein Ist Zustand weicht vom Soll ab – Dir ist das nun bewusst? Sehr gut! Jetzt fehlt Dir nur noch die nötige Energie, um die ersten Schritte einzuleiten. Lass Dich dabei nicht von dem langen, Dir bevorstehenden Weg einschüchtern. Der erste Schritt kostet am meisten Überwindung. Ist dieser erst getätigt, entfacht sich eine Kettenreaktion und Du wirst den inneren Antrieb spüren.

Selbstmotivation bedeutet also, immer wieder den ersten Schritt zu wagen. Der Gedanke an ein Workout nach einem Arbeitstag mag anstrengenden klingen aber setzte nur einen Fuß ins Fitness-Studio und Du wirst sehen, dann läuft es wie von selbst.

An einem faulen Tag sich aufrappeln und in Schwung kommen
Lazy Days sind gemütlich (und nötig) – aber auf Dauer solltest Du in Schwung kommen und nicht in der Trägheit versinken.

7 Tipps zur Selbstmotivation

Grundsätzlich hängt die Lösung natürlich vom Problem ab. Allerdings sollen folgende Tipps Deine Selbstmotivation steigern und Dich von der negativen Spirale lösen können:

  • 1. Fördere soziale Kontakte – Kontaktiere andere Menschen (Freunde oder Familie). Wenn möglich persönlich. Vor allem wenn Dich Deine Freundin verlassene hat, ist es wichtig, außer Haus zu kommen und neue Leute kennenzulernen. Melde Dich dafür auch auf Portalen/Apps an. Nutze jede Gelegenheit.

    z.B.: Deine Freundin verlässt Dich? Melde Dich bei alten Freunden und nutze parallel Dating Apps.

  • 2. Führe eine Anker Handlung aus – Eine Aufgabe, welche Dich immer begeistert und motiviert.

    z.B.: Wir lieben es Sport zu betreiben oder an unserem Blog zu arbeiten.

  • 3. Komm in Bewegung – Ob ein Spaziergang oder die Wäsche zu waschen, Dein Kreislauf sollte aktiviert und die Durchblutung gefördert werden.

    z.B.: Kümmere Dich um Deine Pflanzen. Oder lerne mit einem Video wie man Yoga betreibt.

  • 4. Dreh die Musik auf – Lass Dich von Deinen liebsten Klängen in Schwung bringen. Am besten wählst Du Energie geladene Songs und verzichtest auf langatmige Balladen.

    z.B.: Elektro, Rock oder Pop – auch die alten Dauerbrenner sind gerne willkommen. Schon grölen wir mit und unsere Energieanzeige füllt sich.

  • 5. Erledige Dinge sofort – Dir kommt eine Aufgabe in den Sinn oder zu Ohren? Denk nicht einmal daran sie auch nur eine Sekunde aufzuschieben. Kümmere Dich darum. Die meisten Dinge erledigen sich nicht von selbst, sondern summieren sich zu einem größeren Motivationskiller.

    z.B.: Das Fahrrad hat einen Platten. Eine Kontrolllampe im Auto leuchtet auf oder ein Mitarbeiter hat Dich um etwas gebeten.

  • 6. Erkenne Zeitfresser-Fallen und vermeide sie – noch kurz die Sendung zu Ende gucken… und schon sind wieder 2 Stunden verflogen. Gönn Dir Belohnungen allenfalls nach der getanen Arbeit.

    z.B.: Noch eine Runde im MOBA. Noch eine Folge bis zum Staffelfinale. Nur noch…

  • 7. “Think big but for now, act small” – Natürlich darfst Du große Ziele ins Auge fassen. Lass Dich aber vom enormen Aufwandsvolumen nicht erschlagen. Sondern denke in Arbeitspaketen und erreiche Schritt für Schritt kleinere Meilensteine.

    z.B.: Die Abschlussarbeit ruft. Beginne mit einer Zeile. Die anderen werden wie von selbst folgen.

WICHTIG: Selbstmotivation bedeutet, unabhängig von anderen zu werden. Extrinsische Motivation von außen ist ohnehin meist nur kurzlebig. Intrinsische Motivation von innen ist langfristig das wahre Zugpferd.

Fazit – überwinde die Antriebslosigkeit

“Erfolg durch Faulheit.” oder “Warum Trägheit gut ist.” titelt so mancher Artikel. Diese Übertreibung empfinden wir als kontraproduktiv. Natürlich braucht jeder Mensch seine angemessenen Ruhezeiten und ein Burnout sollte vermieden werden. Aber permanentes “Nichtstun” wird Deine Probleme nicht lösen und Dein Leben kaum bis gar nicht vortreiben.

Aus unserer Sicht ist es äußert wichtig, sich in schlechten Lebensphasen, selbst motivieren zu können. Im Prinzip brauchst Du keinen Coach, der Dir hilft “den Arsch hoch zu bekommen”. Der Schlüssel ist es, den eigenen Elan zu finden. Sollte wirklich keine Methode helfen und Du Dich immer noch müde, schlapp und antriebslos fühlen, dann lass Dich besser medizinisch durchchecken.

Bist Du motiviert, weißt aber nicht, was Du unternehmen sollst? Dann helfen Dir unsere Tipps gegen Langeweile.

Zuletzt sind wir neugierig. Wie motivierst Du Dich? Schreib uns in den Kommentaren was Dich täglich antreibt.

Mit Inspiration zur Selbstmotivation

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Wer detaillierte und ausschweifende Anleitungen mag, ist bei Julian goldrichtig. Als erfolgreicher Allround-Unternehmer gibt er zahlreiche Tipps und erzählt liebend gerne von seinem Werdegang. Das 30 Tage Programm verfolgt zwar keine bahnbrechenden Methoden aber solltest Du alle Aufgaben penibel umsetzen, kann es Dich in Deinem Unterfangen tatsächlich vorantreiben.

Falls Du Dich nun für Yoga interessierst, schau Dir das Video von Mai an. Sie erklärt die positive Wirkung dieses “Sports”. Bewegung belebt Dich und kurbelt die Selbstmotivation an. Viel Spaß!



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Pietro

Als Gründer und Autor hinter gentality.com schreibe ich leidenschaftlich Blogs zum Thema - Psychologie, Ökonomie und zwischenmenschliche Beziehung. Hinter unserem Handeln stecken mal mehr, mal weniger komplizierte Beweggründe. Sie zu verstehen, kann unsere Sicht auf die Dinge verändern und unseren Handlungsspielraum erweitert. Wer die Welt versteht, kann bewusst auf seine Umwelt reagieren.

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2 Comments

  • Sandra 17. September 2019 at 15:18

    Der Artikel beschreibt genau meine Erfahrungen! Früher fiel es mir auch schwer aus der Komfortzone zu kommen, aber ich habe gelernt mich selbst zu motivieren und mir geht es seitdem viel besser.
    Liebe Grüße,
    Sandra

    • Pietro 17. September 2019 at 16:51

      Hallo Sandra – das freut uns zu hören! Wir sind auch der Meinung, dass ein aktiver Lebensstil mit einem verbesserten Lebensgefühl einhergeht.
      Vielen Dank für Deine Nachricht & weiter so!

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